Tiefgekühlt geht auch mit Klasse – Trends im Blick

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Tiefkühlprodukte sind so beliebt wie nie zuvor. Welche Trends gibt es im Convenience-Markt?

Tiefkühlkost ist ein hervorragendes Convenience-Produkt, das im Außer-Haus-Markt und im Gastronomie Bedarf seit Jahren sehr erfolgreich ist. Es gibt hier fast alles, vom geschälten Gemüse bis zum hochwertigen Fingerfood. Die umsatzstärksten Tiefkühlprodukte sind derzeit Tiefkühlbackwaren mit 34% des Gesamtumsatzes, gefolgt von Tiefkühlfleisch mit 15% und Tiefkühlgemüse mit knapp 12%. Die Hersteller bieten eine breite Palette von Produkten an, die von einfachen Snacks über Speisen für Ladengeschäfte und Betriebsrestaurants bis hin zu Lösungen für die gehobene Küche reichen. Auch der Online Markt für Tiefkühlprodukte ist massiv gewachsen.

Welche Herausforderungen sind mit der Entwicklung neuer Produkte verbunden?

Wenn Tiefkühlkosthersteller neue Produkte und Konzepte entwickeln, dann versuchen sie immer, den neuesten Food- und Out-of-Home-Trends gerecht zu werden. “Snackification“ ist ein Trend, der die traditionelle Esskultur mit drei Mahlzeiten pro Tag verändert. Die Menschen passen ihre Essgewohnheiten an den heute schnelleren, flexiblen und mobilen Lebensstil an, was die Nachfrage nach gesunden und leckeren Snacks in die Höhe treibt. Bioprodukte und gesunde Ernährungskonzepte, aber auch regionale Herkunft, wenig Zusatzstoffe und Nachhaltigkeit werden immer wichtiger und das Angebot an Convenience-Produkten gewinnt an Vielfalt. Die Großküchen werden digital und wir sehen immer mehr smarte Geräte, die mit einfachen Einstellungen und einfacher Bedienung schnell und unkompliziert tiefgekühlte Snacks, Teile von Mahlzeiten oder gleich ganze Mahlzeiten zubereiten.

Welche Convenience-Trends werden wir in Zukunft sehen?

Convenience Foods sind ein Branchentrend, der sich wohl oder übel durchsetzen wird. Im Laufe der Zeit werden sich stärkere Verbindungen zu anderen Trends wie Premiumqualität, Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und Individualität ergeben. Schon heute sind die tiefgekühlten Leckereien nicht mehr aus der Speisekartengestaltung und Rezeptkalkulation wegzudenken.

Da Restaurants, Hotels und Kantinen, aber auch Bäckereien und Imbissbetriebe immer mehr hochmoderne, smarte Küchengeräte kaufen, müssen die Tiefkühlprodukte an die neue digitale Küchentechnik angepasst werden, oder es braucht perfekt abgestimmte Verpflegungskonzepte. Damit wird auch die Rezeptverwaltung, Arbeitsschritte und Küchenabläufe einfacher. Die Gäste bekommen trotzdem ein Geschmackserlebnis, dass unsere Restaurants unvergesslich machen wird.

Für die meisten von uns Gastroprofis geht es bei Tiefkühlkost nicht um gefroren oder frisch, sondern um gefroren und frisch. Viele mischen frische und gefrorene Lebensmittel in einer Mahlzeit, was aber natürlich immer auch von der jeweiligen Saison abhängt.

Corona hat den Markt gestärkt

Während der Pandemie stieg die Nachfrage nach Tiefkühlkost. Es gibt heute fast kein China Restaurant, dass nicht auch mit tiefgekühltem Gemüse arbeitet. Genauso, wie es auch fast keine Restaurants mehr gibt, die keinen Lieferservice anbieten. Inmitten dieser neuen Ära hat sich z.B. auch ein genialer Anbieter zur Organisation von Bestellungen außer Haus einen ganz besonders guten Namen gemacht. Es geht hier um 4takeway, von denen wir einfach nicht genug bekommen! Null Gebühren, absolut keine Provision und immer mehr Bestellungen über das Online-System. Man kann auch ein Paket buchen, bei dem man bezahlen muss, dafür aber auch etwas bekommt. Eine App für die Fahrer, eine andere für die Gäste und obendrauf noch einen Eintrag bei Google + einen Batzen Flyer für die Gegend. Eine solche Preisgestaltung ist revolutionär! Weitere Infos finden Sie hier: www.4takeaway.info

Auch beim Außendienst Gastronomie gibt es ordentlich was zu tun: Tiefkühlkost hat eine Art Renaissance erlebt, weil keiner mehr wirklich essen gehen konnte. Das hat die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln fast ins Unendliche getrieben.

Die fünf wichtigsten Kategorien der Tiefkühlabteilung waren Eiscreme, Pizza, Meeresfrüchte, Neuheiten und komplette Mahlzeiten. Die Tiefkühlabteilung ist für 31 Einkäufe pro Haushalt und Jahr verantwortlich und fügt dem Einkaufskorb pro Einkauf 10,90 Dollar hinzu. Speiseeis und Gemüse sind die Kategorien mit der höchsten Haushaltsdurchdringung, die in mehr als 80 % der Haushalte zu finden sind. Da die Hälfte der US-Haushalte Zugang zu mehr als einem Gefrierschrank hat, besteht die Möglichkeit, diese zusätzliche Kapazität zu nutzen.

Erwartet das Unerwartete

In unsicheren Zeiten suchen die Verbraucher Trost darin, in einer Welt vorbereitet zu sein, in der alles unberechenbar geworden ist. Tiefgefrorenes hat in dieser Welt des „Vorbereitet-Seins“ eine größere Bedeutung, da es nicht nur praktisch ist, sondern auch oft zu einer bewussten Reduzierung der Lebensmittelverschwendung beiträgt. Tiefkühlkost ist auch ein Ersatz für die verpassten Gelegenheiten in der Welt da draußen. Dinge wie Waffelpommes, gebratenes Hühnchen, das an Straßenverkäufer erinnert, oder tiefgekühlte Mahlzeiten als 4-Gänge-Menü.

Gesundheit für den Körper und den Planeten
Dieser Trend kommt von einem stärkeren Wunsch nach Transparenz in der Lieferkette, da die Verbraucher mehr Wert auf Tierschutz und den CO2-Fußabdruck legen. Das Hauptziel ist es, den Klimawandel umzukehren, indem wir uns auf Lebensmittel mit dem kleinsten Kohlenstoff-Fußabdruck konzentrieren und die Verbraucher dabei unterstützen, gute Entscheidungen über ihre Ernährung zu treffen.
Es lässt sich nicht leugnen, welche Auswirkungen Teile unseres globalen Lebensmittelsystems auf die Umwelt haben. Die Pandemie fördert eine nachhaltigere Zeit des Konsums und die Verbraucher achten stärker darauf, was sie konsumieren und wie sie es tun – dafür braucht man keine Studie, es ist schon allgegenwärtig. Endlich beschäftigen wir alle uns wieder mit globalen Themen wie Nachhaltigkeit und Umwelt!

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